Treuhand J. Brüni GmbH
Vier Gläser mit Münzen als Symbol für getrennte Geldtöpfe

Profit First · Gewinn bewusst planen

Profit First

Sie müssen keine Bilanzen lesen können, um Ihr Geld im Blick zu behalten. Profit First macht sichtbar, was für Ihren Lohn, Steuern, Gewinn und laufende Ausgaben zur Verfügung steht – und kann Sie früh auf Engpässe aufmerksam machen.

Wenn viel Arbeit wenig übrig lässt

Ihr Unternehmen darf auch für Sie arbeiten.

Die Aufträge sind da, Sie arbeiten viel – und trotzdem wird es auf dem Konto immer wieder knapp. Eine Steuerrechnung kommt, eine grössere Ausgabe steht an, und Ihr eigener Lohn muss schon wieder warten. Das kann verunsichern und viel Energie kosten. Mehr Umsatz allein löst dieses Problem nicht unbedingt.

Vielleicht sieht Ihre Buchhaltung sogar einen Gewinn vor. Doch im Alltag fragen Sie sich: Wo ist dieses Geld? Was darf ich ausgeben? Und was gehört eigentlich schon den Steuern oder ist für offene Rechnungen vorgesehen?

Profit First setzt bei diesen Fragen an. Ihr Gewinn und Ihr eigener Lohn bekommen einen festen Platz, statt nur das zu sein, was nach allen Ausgaben zufällig noch übrig bleibt. Denn Ihre Arbeit soll nicht nur die Rechnungen Ihres Unternehmens bezahlen – sie soll auch Sie tragen.

Ein anderer Blick auf Geld

Erst der Gewinn.
Dann die Ausgaben.

Die klassische Rechnung lautet: Umsatz minus Ausgaben gleich Gewinn. Profit First dreht die Reihenfolge um. Ein Teil der Einnahmen wird zuerst reserviert – der Rest steht für den Betrieb zur Verfügung.

Die klassische Rechnung

Umsatz−Ausgaben=Gewinn

Der Gewinn steht am Schluss: Was bleibt übrig?

Profit First

Umsatz−Gewinn=Ausgaben

Der Gewinn bekommt zuerst seinen Platz.

01

Gewinn

Ein Anteil wird zuerst für Ihren Gewinn reserviert.

02

Unternehmerlohn

Ihre eigene Arbeit bekommt einen festen Platz.

03

Steuern

Rücklagen werden von Anfang an mitgedacht.

04

Betriebsausgaben

Mit dem verbleibenden Geld wird bewusst gewirtschaftet.

Die Aufteilung wird auf Ihr Unternehmen abgestimmt – es gibt keine pauschale Quote für alle.

Für Menschen, nicht nur für Zahlenprofis

Ihr Kontostand wird verständlich.

Profit First wurde von Unternehmer und Autor Mike Michalowicz entwickelt. Die Methode arbeitet mit etwas, das viele Selbstständige ohnehin regelmässig anschauen: dem Bankkonto. Sie brauchen dafür keine Ausbildung in Buchhaltung und müssen keine Bilanzen lesen können.

Wenn alle Einnahmen auf einem einzigen Konto liegen, wirkt der Betrag schnell wie frei verfügbares Geld. Dabei ist ein Teil bereits für Steuern, Ihren Lohn oder andere Verpflichtungen bestimmt. Profit First trennt diese Zwecke durch verschiedene Konten. Ähnlich wie bei beschrifteten Geldtöpfen sehen Sie, welches Geld wofür vorgesehen ist.

Sie teilen Ihre Einnahmen regelmässig nach einer passenden Aufteilung auf. Für die laufenden Ausgaben schauen Sie dann auf das dafür vorgesehene Konto – nicht auf die Summe aller Konten. So wird aus der Frage «Wie viel Geld habe ich?» die wichtigere Frage: «Wie viel steht mir für diese Ausgabe tatsächlich zur Verfügung?»

Die Reihenfolge in der Rechnung ändert keine Zahlen von selbst. Sie verändert Ihren Fokus und Ihre Entscheidungen: Gewinn, eigener Lohn und Steuern werden zuerst berücksichtigt. Die Ausgaben müssen zum verbleibenden Geld passen.

Früher sehen. Bewusster handeln.

Ein Frühwarnsystem für Ihr Geld.

Sie müssen nicht erst auf den Jahresabschluss warten, um zu merken, dass etwas nicht zusammenpasst. Wenn Sie Ihr Geld regelmässig aufteilen, können wiederkehrende Engpässe früher sichtbar werden. Die Konten liefern Hinweise – und helfen Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen.

01

Für die Ausgaben wird es immer wieder knapp

Reicht das vorgesehene Geld regelmässig nicht, lohnt sich ein genauer Blick: Sind die Kosten zu hoch? Passen Ihre Preise zum Aufwand? Oder kommen Zahlungen zu spät? Statt den Engpass immer wieder zu überbrücken, suchen Sie nach seiner Ursache.

02

Ihr eigener Lohn fällt ständig aus

Wenn alle anderen bezahlt werden, nur Sie selbst nicht, ist das ein wichtiges Signal. Ihre Arbeit braucht einen festen Platz in der Geldplanung. So erkennen Sie früher, ob Ihr Unternehmen auch Ihren Lebensunterhalt tragen kann.

03

Rücklagen werden für den Alltag gebraucht

Müssen Sie immer wieder auf Geld für Steuern oder Gewinn zugreifen, wird ein Problem sichtbar. Die getrennten Konten machen deutlich, dass dieses Geld einen anderen Zweck hat – und dass Sie die Aufteilung, Einnahmen oder Ausgaben prüfen sollten.

Ein Warnsignal ist kein Vorwurf, sondern eine Gelegenheit, rechtzeitig hinzuschauen. Profit First zeigt nicht automatisch die Ursache und ersetzt weder Ihre Buchhaltung noch die Planung anstehender Zahlungen. Es gibt Ihnen aber eine verständliche Grundlage, um früher zu reagieren.

Gemeinsam Klarheit schaffen

Eine Methode.
Ihr eigener Weg.

Wir schauen gemeinsam an, welches Geld hereinkommt, welche Ausgaben anfallen und welche Verpflichtungen Sie haben. Dann besprechen wir, ob und wie Profit First zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Alltag passt.

Sie müssen weder die Methode schon kennen noch fertige Antworten mitbringen. Ihre Fragen sind ein guter Anfang. Profit First kann auch Teil meiner Unternehmensberatung sein. Eine bestimmte Gewinnhöhe lässt sich damit nicht versprechen – wichtig ist ein Umgang mit Geld, den Sie verstehen und im Alltag umsetzen können.

Begleitung anfragen
Muss ich Bilanzen lesen können?

Nein. Sie arbeiten mit klar zugeordneten Konten und sehen, welches Geld für welchen Zweck zur Verfügung steht. Die Methode richtet sich auch an Menschen ohne Buchhaltungskenntnisse. Ihre Buchhaltung bleibt trotzdem wichtig.

Wie hilft mir Profit First als Frühwarnsystem?

Durch die regelmässige Aufteilung sehen Sie, wenn das Geld für Ausgaben, Ihren Lohn oder Steuern wiederholt nicht reicht. Das ist ein Anlass, genauer hinzuschauen und rechtzeitig zu handeln – nicht erst nach dem Jahresabschluss. Die Ursache müssen wir gesondert prüfen.

Ersetzt Profit First meine Buchhaltung?

Nein. Profit First hilft Ihnen, Ihre Einnahmen bewusst aufzuteilen. Ihre Buchhaltung, Steuererklärungen und die vorgeschriebenen Aufgaben bleiben weiterhin nötig.

Welche Aufteilung passt zu mir?

Das hängt davon ab, wie Ihr Unternehmen heute dasteht. Wir schauen Ihre Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungen gemeinsam an. Es gibt keine feste Aufteilung, die für alle passt.

Muss ich mich bereits mit Profit First auskennen?

Nein. Sie können mit Ihren Fragen zu mir kommen. Wir besprechen die Idee in verständlichen Worten und schauen, ob sie zu Ihrer Situation passt.

Ist Profit First auch bei unregelmässigen Einnahmen möglich?

Auch dann kann eine bewusste Aufteilung hilfreich sein. Dabei müssen wir berücksichtigen, wann Geld eingeht und wann Rechnungen fällig werden. Ein hoher Kontostand an einem einzelnen Tag reicht nicht aus, um Ihre Situation zu beurteilen.

Meine Rolle an Ihrer Seite

Nicht nur verstehen.
Im Alltag anwenden.

Als zertifizierte Profit First Professional begleite ich Sie dabei, die Methode auf Ihr Unternehmen zu übertragen. Wir schauen gemeinsam auf Ihre Einnahmen, laufenden Kosten, Verpflichtungen und Ihren eigenen Lohn. Daraus entwickeln wir eine Aufteilung, die zu Ihrer tatsächlichen Situation passt – nicht zu einer pauschalen Vorgabe.

Es geht nicht darum, wahllos Kosten zu streichen oder plötzlich alles anders zu machen. Wir prüfen, wo Geld, Zeit oder Energie verloren gehen, welche Ausgaben sinnvoll sind und was sich verändern lässt. Sie sollen verstehen, warum Sie etwas tun, und mit einer Geldübersicht arbeiten können, die im Alltag hilfreich ist.

Wenn Sie die Grundlagen zunächst selbst kennenlernen möchten, finden Sie den Profit First Starterkurs auf gewinnow.ch. Oder Sie lesen erst in das Buch von Mike Michalowicz hinein.

Kostenlose Leseprobe

Die ersten drei Kapitel für Sie.

Lesen Sie in «Profit First» von Mike Michalowicz hinein. Sie erhalten die Leseprobe als PDF-Link per E-Mail.

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